Der Moment: Neid

Gestern Schlamm, heute Schnee. Reichlich, dicke Flocken. Die Hunde lieben es, die Welt ist eine Geruchsexplosion. Wir stemmen uns gegen die weiße Wand, erreichen den Windschatten eines Wäldchens. Beide Hunde bestehen nur noch aus Muskelanspannung und Nase. Nike erstarrt und schaut gebannt ins Unterholz. Ich sehe - nichts, niemanden. Eine ganz eigene Welt, zu der ich keinen Zugang habe. Ich fühle Neid, Augenblicke lang.