Finden

Einer der besten Ratschläge, die ich bisher bekommen habe, kam etwas entnervt daher: “Hör doch einfach mal auf zu suchen!”

Ich hab vermutlich ziemlich irritiert geguckt und einfach erst mal mit dem damals üblichen Aktionismus weiter gemacht. Und ich kann auch nicht behaupten, daß es irgendwann ein Erleuchtungserlebnis gab. Der Groschen fiel eher so laaaangsam. Dafür aber stetig :-)

Inzwischen bin ich eine begeisterte Finderin. Wobei mir das Leben gestern bestens demonstriert hat, wie schnell wir in alte Gewohnheiten zurückfallen. Ich habe nämlich beim morgendlichen Hunde-Spaziergang 20 Euro gefunden, mitten in der Wildnis, am Rand eines Gebüsches. Einfach so. Ein echt erfreuliches Erlebnis, kann ich Euch sagen :-)

Aber dann ging’s los. Mein Hirn schmiß -ZACK!-den Suchmodus an und jedes, aber auch wirklich jedes Fitzelchen Papier wurde genauestens gemustert. Mein ganzer Körper war wie abgeschaltet, ich bestand nur noch aus AUGEN.

Mindestens drei Minuten lang, bis es mir endlich auffiel. Und nachdem der Lachanfall dann vorbei war, konnte ich den Spaziergang auch wieder komplett, in meiner Ganzheit genießen.

Und was habt Ihr genossen?
Schreibt mir, ich freu mich drauf.
Eure Claudia

P.S. Das heutige Foto zeigt übrigens reine Fundstücke von meinem zweiten Spaziergang. Von unten nach oben: Fasanenfedern, ein großer Knochen, ein kleiner Knochen, ein Schneckengehäuse, ein Stück Holz und ein Stein.

P.P.S. Der späte DANK für den Rat geht an Christoph:-)