Licht

Nachmittägliches Draußensein. Hundespaziergang, Ponybesuch. Wiedersehensfreude, schließlich haben das beste Pony der Welt und ich uns fast drei Tage nicht gesehen. Da sind wir dann auch gerne ein bißchen länger zusammen.

Auf der Heimfahrt erklärt mir der Bayerische Rundfunk, daß Tomi Ungerer am vergangenen Samstag gestorben ist, sie wiederholen deshalb ein Interview mit ihm von 2013. Ich lausche seiner Stimme, seinen wilden Geschichten, der Reporter kommt kaum zu Wort. Kann jemand so Lebendiges tatsächlich tot sein? Ich fühle Ungläubigkeit, Trauer. Immerhin… mehr als 140 Bücher bleiben, viele Worte und Bilder von ihm. Später lese ich auf seiner Website:

“I love words and to give them a new life beyond spelling and grammar. My sources of inspiration are not only the human condition, but also nature, plants and animals which have always filled me with wonderment.”

Der Himmel zeigt wundervollstes Abendgold, es ist bestimmt für ihn.

Erzählt mehr wilde Geschichten, wir brauchen sie.
Eure Claudia.